Dinner in the Dark

Erschienen am 23. März 2019 in Allgemein

Simon Uhrmann

ist teil der Netzstecker und schreibt für FuF, Jupfis und Pfadis.

 

Neuer Maßstab für Blindverkostungen

Dieses Jahr im März haben sich der Rover AK und der AK Inklusion ein zweites Mal zusammengetan und ein „Dinner in the dark“ für die Rover der Diözese veranstaltet.

Aus den Stämmen Fürstenstein, Grafenau, Pocking, Rotthalmünster und Untergriesbach führte es die Rover und Roverleiter nach Rotthalmünster, um sich auf diese unbekannte Reise der Geschmäcker einzulassen.

Das Menü in Blindenschrift

Im Anschluss an eine kurze Einführung in das Thema, wurde dann auch schon der Ablauf des Abends erklärt. Zum Glück, wie sich im Nachhinein herausstellte, wurden noch riesige Servietten mit extra Auffangtasche verteilt, von denen einige Teilnehmer später Gebrauch machen konnten.

Nachdem man in einen komplett dunklen Raum an seinen Platz geführt wurde, galt es erstmal herauszufinden: Wer sitzt eigentlich an meinem Tisch? Wo ist das Besteck? Und was steht da nun vor mir auf dem Tisch? Eine echte Herausforderung war dann auch das Bezahlen der Getränke nur anhand des Erspürens der Münzen.

Nun kam die Hauptaufgabe des Abends: ein 4-Gänge-Menü verspeisen. Aber dazu gehörte erstmal das Essen auf dem Teller finden, es so auf Messer und Gabel zu bringen, dass zumindest nicht alles auf dem Tisch oder Boden landete und v.a. auch herauszuschmecken, was man denn da gerade zu sich nahm.

Nachdem schließlich alle ihre Teller geleert hatten, oder dies zumindest dachten, konnte der Erfahrungsaustausch, endlich wieder erleuchtet, beginnen. Interessant waren unter anderem die Veränderung der Essgeschwindigkeit oder auch des Redebedarfs der Teilnehmer im Gegensatz zu deren üblichen Gewohnheiten.

Insgesamt wurde auch der Großteil der Gerichte erkannt, nur kleine Details mussten zum Schluss von dem Küchenteam aufgelöst werden.

Auch wenn es viel Spaß gemacht hat, waren letztlich aber alle froh, dass das gemütliche Beisammensein danach nicht in Dunkelheit stattfand und man nur „kurz“ blind war.

Eins kann man aber definitiv sagen: es war verdammt lecker und ganz anders als man es sich vorgestellt hat.


Vielen Dank nochmal an alle Teilnehmer die sich auf das Experiment eingelassen haben, das tolle Küchenteam und auch das Serviceteam, dass schließlich auch im Dunklen bedienen musste!

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Ein Artikel mit Unterstützung von Julia aus Fürstenstein.

Gruppenfoto aller Teilnehmenden

Hinweis: Die Links der schwarzen Bilder führen zu den „echten“ Fotos!

 

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