InBluesion – uneingeschränkt gemeinsam

Erschienen am 30. Juni 2018 in Behindertenarbeit

Simon Uhrmann

ist teil der Netzstecker und schreibt für FuF, Jupfis und Pfadis.

 

Am 30.06.2018 reisten Jupfis verschiedener Stämme ins Haus der Jugend nach Passau, um an der diesjährigen Stufenaktion In“Blue“sion teilzunehmen.

Als alle ihre Zimmer gefunden und bezogen hatten, starteten die Jungpfadfinder mit einem Völkerballtunier, bei denen manche Kinder Einschränkungen (wie beispielsweise eine Augenbinde oder einen Hörschutz) bekamen. Sie mussten sich von ihren Teamkollegen helfen lassen, um überhaupt richtig am Spiel teilnehmen zu können.

Nachder Mittagspause wurden die Jugendlichen über die Paralympics informiert. Dabei konnten sie aber nicht nur zuhören, sondern auch aktiv teilnehmen, z.B. durch Rätselfragen. Eine Frage war zumBeispiel, wie viele Sportarten bei den Paralympics im Sommer sowohlauch im Winter angeboten werden.

Anschließend wurden die Kinder für die verschiedenen Workshops in Gruppen aufgeteilt, um z.B. Blindenfußball zu spielen, bei der Sturzprofilaxe das sichere Rollstuhlfahren zu üben, einen Blindenparkour zu durchlaufen, dem Vortrag von Frau Zander zum Thema„einfache Sprache“ zuzuhören und viele andere neue Dinge zu lernen. So konnten sie auch überlegen, wie man mit verschiedenen Handicaps den Alltag meistern kann.

Nachdem Abendessen und einer kleinen Pause erwartete die Jupfis und ihre Leiter der Überraschungsgast Christian Moritz draußen am Lagerfeuer. Er ist seit einem Unfall blind und konnte daher den Teilnehmern von seinem Alltag erzählen und ihre Fragen beantworten. Als absolutes Highlight spielte Christian im Anschluss noch Gitarre und sang gemeinsam mit den Jupfis.

Am nächsten Tag, als alle gefrühstückt, die Zimmer aufgeräumt und ihre Sachen gepackt hatten, durften die Kinder noch in verschiedenen Gebieten ihre Sportlichkeit mit Handicaps beweisen. Es gab Stationen im Bereich Sprung, Wurf, Lauf, Federball und Goalball.

Am Ende durften die Teilnehmer reflektieren, wie ihnen die Aktion gefallen hatte. Als Erinnerung erhielten alle Beteiligten einen Aufnäher für die Kluft.

Für die Jupfis
Kathi Fyrnis (Untergriesbach)

 

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