Highland Games

Erschienen am 16. August 2017 in Bericht

Simon Uhrmann

ist teil der Netzstecker und schreibt für FuF, Jupfis und Pfadis.

 

Stufentag der Pfadfinder beim Gillwell-Express

16. August 2017

Nach einem klugen Schachzug im 13. Jahrhundert hat der König von England Edward I. Schottland eingenommen. Nur William Wallace wollte sich nicht geschlagen geben und erkämpfte sich mit einigen Scharmützeln gegen die englischen Ritter seinen Respekt in Schottland und wurde zum „Guardian of Scotland“ ernannt. Er kämpfte für die Unabhängigkeit Schottlands und wollte den König von England auf traditionelle schottische Art und Weise besiegen. Er lud den König zu den „Highland Games“ ein, um die Freiheit seines Landes wieder zu erlangen. In acht unterschiedlichen Wettkämpfen standen sich die Krieger beider Länder gegenüber und kämpften erbittert um den Sieg.

Anfänglich versammelten sich die unterschiedlichen Clans und machten mit ihren Schlachtrufen deutlich, wer für England und wer für Schottland kämpfte. Sie kamen aus allen möglichen Regionen beider Länder. Für Schottland traten die Hottn-Schottn, Schrottland und Red-Hands an. England wurde durch die Pink Fluffy Unikorns, XXX und #Lillie4 vertreten. Bereits bei der ersten Disziplin – dem Baumstumpfweitwurf – mussten alle Clans ihre Kraft unter Beweis stellen. Danach folgte das gemeinsame Balancieren auf einem Baumstumpf. Im Anschluss konnten die Teams ihre Präzision im Hammerwerfen zeigen. Dabei musste ein Gummihammer exakt in einen Ring, Behälter oder Eimer geworfen werden.

Nun war die Zeit gekommen sich zu stärken, um die zweite Hälfte der Wettkämpfe durchzustehen. Nach einer erholsamen Rast ging die Schlacht um Schottland weiter. Bei dem Schätz-Quiz zu grundlegendem Wissen über England, Schottland und der Pfadfinderbewegung rauchten die Köpfe. Feingefühl bewiesen die Clans beim Steinstoßen. Dabei musste ein Stein so nah wie irgendwie möglich an einen Baumstumpf gestoßen werden. Die brutalste Disziplin stand nun an: RINGEN! Dabei kämpften zwei Ritter in einem Ring gegeneinander und versuchten den Gegner aus dem Ring zu bewegen oder auf den Rücken zu legen. Dabei verletzte sich niemand und die Sieger wurden gefeiert. Nach einer kurzen Pause zeigten die Clans ihre tänzerischen Fähigkeiten und führten geschlossen einen Tanz auf, der sowohl William Wallace als auch den König Edward I. überraschte. Als finaler Wettkampf war ein Wettlauf mit einem Hindernis-Parcours angesetzt, bei dem jeder Kämpfer sein Bestes gab.

Das Ergebnis über die Unabhängigkeit Schottlands erwarteten alle mit großer Spannung. Die Vertreter Schottlands konnten ihr Glück kaum fassen. Sie hatten ihr Land befreit und feierten dies am Lagerfeuer und bei Stockbrot zusammen mit ihren Gegnern aus England. König Edward I. und William Wallace konnten ihren Friedenspakt besiegeln und genossen den gemeinsamen Abend.

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